Adacor ist in der Stern-Liste „Deutschlands Unternehmen mit Zukunft 2026/27“ mit der Höchstnote von fünf Sternen ausgezeichnet worden. Für die Studie haben der Stern und die Expert:innen von EMBRACE 100 Arbeitgebende aus unterschiedlichsten Branchen befragt, und zwar zu Arbeitszeitmodellen, Homeoffice-Regeln, Führungsstilen und Digitalisierung.

Für uns ist das kein Maßstab, an dem wir unsere Arbeit messen. Es ist aber ein guter Anlass, offenzulegen, was im Kulturaufbau tatsächlich getragen hat. Denn Zukunftsfähigkeit entscheidet sich nicht an der Technologie. Sie entscheidet sich daran, ob Menschen ihre Zeit und ihren Karriereweg selbstbestimmt gestalten können – und ob sie gleichzeitig genau wissen, woran sie sind.

Flexibilität braucht klare Leitplanken

Jutta Rump, wissenschaftliche Beirätin der Studie, bringt das Prinzip in einem Satz auf den Punkt:

„Zukunftsfähige Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern Flexibilität an, aber definieren auch klare Leitplanken.“

An genau diesem Wechselspiel scheitert Arbeitsorganisation häufig. Flexibilität ohne Leitplanken ist Beliebigkeit und erzeugt in Teams mehr Unsicherheit als jedes starre Modell. Leitplanken ohne Flexibilität sind Kontrolle mit besserem Vokabular. Beides zusammen zu halten, ist die eigentliche Aufgabe.

Was bei Adacor den Unterschied macht

Vereinbarkeit ist bei uns kein Benefit, sondern Struktur. Wir ermöglichen flexible Karrieremodelle, weil Lebensphasen sich ändern und Karrieren das aushalten müssen. Ablesbar ist das an Zahlen, die sich nicht wegdiskutieren lassen: eine Rückkehrquote von 100 Prozent aus der Elternzeit und eine deutlich gesenkte Fluktuation.

Strukturen, Organisation, Kultur und Führung greifen ineinander

Wir drehen nicht an einer einzelnen Stellschraube. Ein flexibles Arbeitszeitmodell ohne passende Führungslogik bleibt eine Ankündigung – erst das Zusammenspiel macht daraus eine verlässliche Zusage.

Innovation ist eine Kulturfrage, keine Toolfrage

KI verändert gerade jeden Arbeitsplatz, aber der Engpass sind nie die Systeme, sondern die Bereitschaft der Menschen, damit zu experimentieren. Wir schaffen dafür einen sicheren Raum: klare Regeln, eine saubere Datengrundlage und die Erlaubnis, Dinge auszuprobieren, die auch schiefgehen dürfen.

Kiki Radicke, Head of People & Culture bei Adacor, ordnet die Auszeichnung im Kontext der aktuellen Debatte ein:

„Während politisch darüber gestritten wird, ob Work-Life-Balance unseren Wohlstand gefährdet, beantworten wir diese Frage längst praktisch. Nicht aus Wohlfühlgründen, sondern weil wir unsere Fachkräfte halten wollen und durch Innovation langfristig wirtschaftlich erfolgreich sein möchten.“

Wie diese Haltung im Alltag aussieht, zeigen unsere Auszeichnungen und unsere Team- und Führungskultur.