Wie wir arbeiten

Unsere Technologie-Entscheidungen

Wir setzen nicht auf eine Technologie, weil sie gerade im Trend liegt. Wir setzen auf Technologien, die für den konkreten Bedarf unserer Kunden die beste Antwort sind – von der klassischen Standortvernetzung bis zum Cloud-nativen Kubernetes-Cluster. Hier erklären wir, warum wir was einsetzen.

Technologie-Entscheidungen: Optionen werden mit Post-its strukturiert
Unsere Philosophie

Kein Dogma. Sondern Passung.

Der Ausgangspunkt ist immer die Kundenanwendung: Was braucht sie, welche Anforderungen stellt sie an Performance, Compliance und Verfügbarkeit? Daraus leiten wir die ideale technische Basis ab – nicht aus unserem Portfolio. Unser Know-How besteht darin, für jeden Workload das richtige Zuhause zu konzipieren und zu bauen.

Workload bestimmt die Architektur

Nicht unser Portfolio bestimmt die Lösung – Ihre Anwendung tut es. Oracle braucht andere Infrastruktur als ein Kundenportal und beide brauchen etwas anderes als Virtual Desktops. Wir bringen die Expertise mit, für jeden Workload das passende Zuhause zu finden und zu bauen.

Open Source bevorzugen

Wo immer möglich setzen wir auf Open Source – nicht aus Idealismus, sondern weil es Abhängigkeiten reduziert. Der VMware-Exit hat uns und unseren Kunden gezeigt, was passiert, wenn ein Vendor die Spielregeln ändert.

Produktionsbewährt einsetzen

Wir setzen Technologien ein, die wir selbst in Produktion erprobt haben – nicht die, die auf Konferenzen am lautesten beworben werden. Jede Empfehlung basiert auf eigener Operations-Erfahrung.

Unser Stack

Was wir einsetzen – und warum

Private Cloud

Proxmox + NetApp + eigene Automation

Unsere Sovereign Cloud kombiniert Proxmox als Open-Source-Virtualisierung mit NetApp als Enterprise-Storage. Das zeigt unsere Philosophie: Wir wählen nicht dogmatisch, sondern nach Passung – Open Source für Virtualisierung (Souveränität, kein Vendor Lock-in), Enterprise-Hardware für Storage (Stabilität, Performance, Datenintegrität). 2024 haben wir unsere gesamte Infrastruktur von VMware auf Proxmox migriert.

  • Proxmox: Open Source, kein Vendor Lock-in, souverän
  • NetApp: Enterprise-Storage für Stabilität und Preis-Performance
  • Beste Technologie pro Schicht – nicht überall dieselbe Antwort
Public Cloud

Azure primär, AWS & GCP nach Bedarf

Azure ist für die meisten unserer Kunden die passende Public Cloud – durch die Integration mit Microsoft 365, Active Directory und die starke Präsenz im europäischen Mittelstand. AWS und GCP setzen wir projektbezogen ein, wenn der Workload es erfordert.

  • Azure: Landing Zones, FinOps, Governance als Managed Service
  • AWS: Für spezifische Services (EKS, Lambda, S3-Workloads)
  • Direct Connects zwischen Private Cloud und Public Cloud
Automatisierung

Terraform + Ansible + GitOps

Infrastructure as Code ist bei uns kein Buzzword, sondern Standard. Jede Umgebung wird deklarativ definiert, versioniert und reproduzierbar deployt. Kein manuelles Klicken, kein undokumentierter Zustand.

  • Terraform für Infrastruktur-Provisionierung (Cloud + Private)
  • Ansible für Konfigurationsmanagement und Compliance-Enforcement
  • GitOps-Workflows für nachvollziehbare Änderungen
Das Spektrum

Von Standortvernetzung bis Cloud-Native

Die meisten IT-Landschaften sind ein Mix. Genau das können wir: vom klassischen Netzwerk bis zum Kubernetes-Cluster, alles unter einer Verantwortung.

Klassische Infrastruktur

Standortvernetzung, VPN, dedizierte Server, Heavy-Load-Workloads im Rechenzentrum. Manchmal ist On-Premises die richtige Antwort – und wir können das.

Hybrid Cloud

Private Cloud in Frankfurt, Public Cloud auf Azure, verbunden über Direct Connects. Sensible Daten souverän, skalierbare Workloads beim Hyperscaler.

Cloud-Native & Kubernetes

Managed Kubernetes, CI/CD-Pipelines, Microservices-Architekturen. Für Workloads, die Skalierbarkeit und Deployment-Geschwindigkeit brauchen.

Managed Akamai & Cloudflare

CDN, DDoS-Schutz, WAF, Global Traffic Management. Auch als einzelner, klar abgegrenzter Scope – ohne den Rest der IT anfassen zu müssen.

Transparenz

Warum wir uns so entschieden haben

Nicht als Verkaufsargument, sondern als Einblick in unsere Denkweise. Damit Sie verstehen, auf Basis welcher Erfahrungen und Überlegungen wir Empfehlungen aussprechen.

Warum Proxmox statt VMware?

Wir waren selbst jahrelang VMware-Partner. Als Broadcom die Spielregeln änderte, haben wir 2024 unsere gesamte Sovereign Cloud auf Proxmox migriert – und dabei mehr gelernt als in jedem Whitepaper steht. Open Source bedeutet: Kein Vendor kann Sie über Nacht erpressen.

Warum Azure primär?

Die meisten unserer Kunden nutzen Microsoft 365. Azure integriert sich nahtlos mit Active Directory, Entra ID und dem gesamten Microsoft-Ökosystem. Für den europäischen Mittelstand ist das der natürliche Einstieg in die Public Cloud.

Warum Terraform und nicht Pulumi?

Terraform hat das größte Ökosystem, die breiteste Provider-Abdeckung und die meisten Engineers, die es beherrschen. Für unsere Kunden bedeutet das: geringere Abhängigkeit von uns. Das ist ein Feature, kein Bug.

Warum Open-Source-KI-Modelle?

Mistral, Llama, Qwen – statt OpenAI oder Anthropic. Nicht weil sie besser sind (manchmal sind sie es), sondern weil Ihre Daten Ihre Infrastruktur nicht verlassen dürfen. Und weil Sie die Modelle wechseln können, ohne den Anbieter zu wechseln.

Warum eigenes Netzwerk-Know-How?

Weil die Realität kein Cloud-only-Szenario ist. Standorte müssen angebunden werden, Firewalls konfiguriert, VPN-Tunnel gebaut, MPLS-Strecken gemanaged. Wer nur Cloud kann, scheitert an der ersten Werksanbindung.

Warum Akamai und Cloudflare?

Für DNS und CDN setzen wir auf die beiden Marktführer. Nicht als Reseller, sondern als Akamai Select Partner mit eigenem 24/7 SOC. Das gibt uns den Zugriff auf Enterprise-Funktionen, die Sie als Einzelkunde nicht bekommen.

Praxisbeispiele

Ein Kunde, drei Welten

Die meisten unserer Kunden nutzen nicht eine Technologie – sie brauchen eine Kombination. Genau das macht unsere Breite zum Vorteil: ein Ansprechpartner für alles.

„Oracle-Datenbanken laufen als Heavy-Load-Workload auf dedizierten Servern in Frankfurt. Virtual Desktops und das Kundenportal liegen auf Azure. Die Standortvernetzung zwischen vier Standorten läuft über MPLS. Alles bei Adacor, ein Team.“

Typisches Szenario bei einem mittelständischen Unternehmen
Kleine Scopes funktionieren genauso. Nicht jedes Projekt ist ein Multi-Cloud-Großprojekt. Manchmal ist es nur Managed Akamai für eine Marketingseite, nur DNS für ein Domain-Portfolio oder nur ein Azure-Landing-Zone-Setup. Wir passen uns dem Bedarf an, nicht umgekehrt.
Nächster Schritt

Über Architektur sprechen

Keine Standardpräsentation, kein Vertriebspitch. Erzählen Sie uns, was Sie haben, was Sie brauchen und wo es klemmt. Wir sagen Ihnen, welche Technologien wir empfehlen – und warum.

  • Kostenloses Architektur-Gespräch mit einem Solutions Architect
  • Plattformneutrale Empfehlung – wir verkaufen keine Produkte
  • Von klassischer Infrastruktur bis Cloud-Native – alles aus einer Hand
Zusammenarbeit mit Adacor: lockeres Gespräch am Stehtisch, alle lächeln

Wir wissen, warum wir was einsetzen. Fragen Sie uns.

Transparente Technologie-Entscheidungen statt Black-Box-Empfehlungen.