Digitale Souveränität

Wissen Sie, wer Zugriff auf Ihre Daten hat? Wirklich?

91 % der deutschen Unternehmen würden einen deutschen Cloud-Provider bevorzugen. Die meisten nutzen trotzdem US-Dienste. Weil sie denken, es gibt keine Alternative. Gibt es aber.

Zuletzt geprüft:
Souveräne Cloud: Verantwortliche behalten die Kontrolle über ihre Infrastruktur
Die Situation

Souveränität ist kein Marketing-Claim

Es ist eine Architekturentscheidung. Wer den Schlüssel zu Ihrer Infrastruktur hat, entscheidet über Ihre Daten, Ihre Kosten und Ihre Zukunftsfähigkeit.

91 %
der deutschen Unternehmen würden einen deutschen Cloud-Provider bevorzugen, aber die wenigsten handeln danach (Bitkom Cloud Report 2026)
85 %
sehen eine zu hohe Abhängigkeit von US-Cloud-Anbietern und trotzdem wächst der Hyperscaler-Anteil weiter
53 %
fühlen sich ihrem Cloud-Provider ausgeliefert. Vendor Lock-in ist der neue Normal­zustand im Mittelstand

CLOUD Act: „In Deutschland“ reicht nicht

Ein Rechenzentrum in Frankfurt schützt Ihre Daten nicht vor US-Zugriff, wenn der Betreiber ein US-Unternehmen ist. Der CLOUD Act verpflichtet US-Firmen, Daten herauszugeben, egal wo sie physisch liegen.

Vendor Lock-in: Die stille Abhängigkeit

Proprietäre APIs, Egress-Gebühren, intransparente Preismodelle. Der Wechsel wird absichtlich teuer gemacht. Broadcom/VMware war der Weckruf: Wenn Ihr Provider die Preise vervielfacht, können Sie dann wechseln?

Regulierung erzwingt Souveränität

NIS2, DORA und BSI C5 machen Datenresidenz und Lieferketten-Transparenz zur Pflicht. Für regulierte Branchen ist ein souveräner Cloud-Provider kein Nice-to-have mehr, sondern Compliance-Voraussetzung.

Markteinschätzung

Digitale Souveränität ist die Fähigkeit, selbstbestimmt über die eigene digitale Infrastruktur zu entscheiden, unabhängig von einzelnen Anbietern, Jurisdiktionen oder geopolitischen Entwicklungen.

Einschätzung auf Basis des Bitkom-Positionspapiers Digitale Souveränität, 2025
Die vier Dimensionen

Souveränität ist mehr als Standort

Echte Cloud-Souveränität hat vier Dimensionen. „Rechenzentrum in Deutschland“ deckt nur eine davon ab.

Datensouveränität

Ihre Daten liegen in Frankfurt & München. Unter deutschem Recht. Ohne CLOUD Act. Punkt. Kein US-Unternehmen in der Kette, keine Hintertür durch Jurisdiktionsarbitrage.

Adacor: Deutsche GmbH, NTT-Rechenzentren Frankfurt & München, kein US-Zugriff

Betriebssouveränität

Wenn Ihr Provider morgen die Preise vervielfacht, können Sie wechseln? Wir stellen sicher, dass die Antwort Ja ist. Offene Standards, dokumentierte Exit-Fähigkeit, keine Egress-Gebühren.

Adacor: Open Standards, Exit-Strategie dokumentiert

Technologische Souveränität

Private Cloud, Azure, AWS oder hybrid. Sie entscheiden die Architektur. Nicht Ihr Lizenzvertrag. Keine proprietären Lock-ins, keine erzwungenen Bundles, keine Vendor-Abhängigkeit.

Adacor: Multi-Cloud, plattformneutrale Beratung

Wirtschaftliche Souveränität

Was Ihre IT morgen kostet, wissen Sie heute. Keine Überraschungen im Quartalsreport. Transparente Festpreise statt variablem Pay-per-Use, das nur den Provider begünstigt.

Adacor: Festpreise, keine Egress-Gebühren
Souveränität bedeutet nicht „kein Hyperscaler“. Für globale Deployments, native Cloud-Services oder KI-Workloads sind Azure, AWS und GCP oft die richtige Wahl. Entscheidend ist, dass Sie bewusst entscheiden und nicht aus Lock-in heraus gezwungen werden. Die souveräne Architektur ist hybrid: regulierte Daten auf souveräner Infrastruktur, variable Workloads auf Hyperscalern.
Ihre Optionen

Souveränität aufbauen: drei Architektur-Ansätze

Ob Sie Ihre bestehende Cloud-Architektur bewerten, auf souveräne Infrastruktur migrieren oder eine hybride Strategie aufbauen wollen, wir begleiten Sie.

01
Empfohlen als Einstieg

Souveränitäts-Check

Wir analysieren Ihr aktuelles Cloud-Setup entlang der vier Souveränitäts-Dimensionen. Sie erhalten eine klare Bewertung: Wo sind Sie souverän, wo bestehen Abhängigkeiten und was sollte sich ändern.

  • Bewertung aller Cloud-Provider gegen die vier Souveränitäts-Dimensionen
  • CLOUD-Act-Risikoanalyse Ihrer aktuellen Lieferkette
  • Vendor-Lock-in-Assessment: Wie einfach können Sie heute wechseln?
  • Ergebnis in 1–2 Wochen, nicht in Monaten
Souveränitäts-Check anfragen
02
Empfohlen für regulierte Branchen

Migration auf die souveräne Private Cloud

Ihre kritischen Workloads gehören auf Infrastruktur, die niemand außer Ihnen kontrolliert. Wir migrieren Sie auf die Adacor Private Cloud in Frankfurt, mit dokumentierter Compliance ab Tag 1.

  • Eigene Cloud-Infrastruktur in NTT-Rechenzentren Frankfurt & München, betrieben von Adacor, nicht nur „hosted“
  • Inhabergeführte deutsche GmbH, keine US-Muttergesellschaft, kein PE-Investor
  • ISO 27001, TISAX, PS 951, ISAE 3402 als Betriebseigenschaft
  • Kalkulierbare Festpreise, keine Egress-Überraschungen
Private Cloud kennenlernen
03
Empfohlen als Zielarchitektur

Hybride Souveränitäts-Strategie

Die klügste Architektur ist hybrid: regulierte Daten und kritische Workloads auf souveräner Infrastruktur, variable und globale Workloads auf Hyperscalern, mit einem Team, das beides betreibt.

  • Workload-Klassifizierung: Was gehört auf souveräne Infrastruktur, was auf Hyperscaler?
  • Private Cloud + Managed Azure/AWS/GCP aus einer Hand
  • Offene Standards: Kubernetes, Terraform, dokumentierte Exit-Fähigkeit
  • Ein Ansprechpartner, ein Reporting, eine Compliance-Basis für alle Plattformen
Hybrid-Strategie besprechen
Warum Adacor

Souverän by Design, nicht durch Marketingversprechen

Viele reden von Souveränität. Wir haben die Architektur dafür: eigene Cloud-Infrastruktur, eigene GmbH, eigene Leute. Kein Konzern, der uns vorschreibt, was wir tun.

Inhabergeführte deutsche GmbH

Die Entscheidung, wo Ihre Daten liegen, treffen Menschen, nicht ein US-Konzern. Adacor ist inhabergeführt, in Deutschland verwurzelt und keiner ausländischen Jurisdiktion unterworfen. Seit 2003.

Eigene Infrastruktur in Frankfurt & München

Unsere Cloud-Plattform läuft in NTT-Rechenzentren: Tier-3+, ISO 27001, SOC 2 zertifiziert. Nicht nur „hosted in Germany“, sondern von Adacor betrieben am wichtigsten Internet-Knotenpunkt Europas.

Offene Standards, kein Lock-in

Kubernetes, Terraform, offene APIs. Wir bauen auf Standards, nicht auf proprietäre Abhängigkeiten. Ihre Exit-Fähigkeit ist dokumentiert, weil wir auf Qualität setzen, nicht auf Fesseln.

Transparente Festpreise

Keine Egress-Gebühren, keine Bundle-Erpressung, keine versteckten Aufschläge. Was Ihre IT morgen kostet, wissen Sie heute. Das ist wirtschaftliche Souveränität.

Souveräne Infrastruktur: Betrieb in deutschen Tier-3+-Rechenzentren

„Souveränität ist keine Checkbox. Es ist eine Architekturentscheidung, die man von Tag eins an trifft, oder gar nicht.“

100 % der Daten unter deutschem Recht, ohne US-Jurisdiktion
0 Egress-Gebühren bei Adacor Private Cloud
Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Souveränität

Was IT-Leitung und Einkauf über den Rechenzentrumsstandort hinaus wissen wollen, kurz beantwortet.

  1. Was ist der CLOUD Act und wen betrifft er?

    Der CLOUD Act ist ein US-Gesetz aus dem Jahr 2018. Es verpflichtet US-Unternehmen, Daten auf Anordnung von US-Behörden herauszugeben. Das gilt unabhängig davon, wo die Daten physisch liegen, also auch aus einem Rechenzentrum in Frankfurt. Betroffen ist jeder, dessen Cloud-Betreiber ein US-Unternehmen ist oder eine US-Muttergesellschaft hat. Entscheidend ist deshalb nicht der Standort der Server, sondern wer den Betreiber rechtlich kontrolliert. Bei uns ist das eine inhabergeführte deutsche GmbH ohne ausländische Mutter.

  2. Ist die Microsoft Sovereign Cloud eine souveräne Cloud?

    Nicht im strengen Sinn. Angebote wie die Microsoft Sovereign Cloud oder die AWS European Sovereign Cloud verbessern Datenstandort und Betriebskontrollen. Der Betreiber bleibt aber ein US-Unternehmen, damit bleibt der CLOUD Act anwendbar. Souveränität hat aus unserer Sicht vier Dimensionen: Daten, Betrieb, Technologie und Wirtschaft. Der Serverstandort deckt nur einen Teil der ersten ab. Für globale oder KI-lastige Workloads können solche Angebote trotzdem die richtige Wahl sein. Entscheidend ist, dass regulierte Daten dort liegen, wo niemand außer Ihnen Zugriff erzwingen kann.

  3. Muss ich auf Hyperscaler verzichten, um souverän zu sein?

    Nein. Souveränität heißt nicht, ohne Hyperscaler zu arbeiten, sondern bewusst zu entscheiden, was wo läuft. Für globale Deployments, native Cloud-Services oder KI-Workloads sind Azure, AWS und Google Cloud oft die richtige Wahl. Die souveräne Architektur ist hybrid: regulierte Daten und kritische Workloads auf Infrastruktur unter deutschem Recht, variable und globale Workloads auf Hyperscalern. Wir betreiben beides aus einer Hand, Private Cloud und Managed Azure, AWS oder Google Cloud, mit einem Ansprechpartner, einem Reporting und einer Compliance-Basis.

  4. Worauf sollte ich achten, wenn ich eine souveräne Private Cloud kaufe?

    Auf vier Dinge. Erstens, wer den Betreiber kontrolliert und unter welchem Recht er steht, nicht nur, wo die Server stehen. Zweitens, wie Sie wieder herauskommen: eine Plattform, die auch ein anderer weiterbetreiben könnte, ein Ausstieg, der im Vertrag steht, keine Kosten für den Abzug der eigenen Daten. Drittens, ob Sie die Architektur selbst bestimmen oder der Lizenzvertrag sie vorgibt: keine erzwungenen Bundles, keine proprietären Abhängigkeiten. Viertens, ob Sie die Kosten vorher kennen: Festpreis statt variablem Pay-per-Use. Eine dedizierte Infrastruktur ist die Grundlage dafür, ohne die vier Punkte bleibt sie aber nur ein Server, den niemand teilt.

  5. Welche Preismodelle sind bei souveränen Clouds üblich und warum setzen wir auf Festpreise?

    Zwei Modelle stehen sich gegenüber: nutzungsbasierte Abrechnung mit vielen Einzelposten wie bei den Hyperscalern oder Festpreise für eine definierte Umgebung. Wir arbeiten mit Festpreisen, weil wirtschaftliche Souveränität heißt, dass Sie heute wissen, was Ihre IT morgen kostet. Was Sie wieder mitnehmen, kostet nichts extra, auch nicht beim Abzug großer Datenmengen. Für Managed Kubernetes, Professional DNS und Domain Monitoring nennen wir Einstiegspreise offen auf den jeweiligen Leistungsseiten, die Private Cloud kalkulieren wir nach Umgebung, weil sie dediziert ist.

  6. Wie finde ich heraus, wie souverän mein aktuelles Setup ist?

    Mit einem Souveränitäts-Check. Wir bewerten Ihr aktuelles Cloud-Setup entlang der vier Dimensionen: Wo liegt CLOUD-Act-Risiko in Ihrer Lieferkette, wie leicht könnten Sie heute den Anbieter wechseln, welche Workloads gehören auf souveräne Infrastruktur und welche nicht. Das Ergebnis liegt in ein bis zwei Wochen vor. Unsere Einschätzung ist ehrlich, auch wenn sie zum Ergebnis kommt, dass Ihr Setup bereits souverän aufgestellt ist.

Nächster Schritt

Souveränitäts-Check vereinbaren

In einem 30-minütigen Gespräch bewerten wir Ihr aktuelles Cloud-Setup entlang der vier Souveränitäts-Dimensionen. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung, auch wenn Ihr aktueller Provider bereits souverän aufgestellt ist.

  • CLOUD-Act-Risiko: Ist Ihre Lieferkette US-jurisdiktionsfrei?
  • Lock-in-Analyse: Wie abhängig sind Sie von Ihrem aktuellen Provider?
  • Hybrid-Potenzial: Welche Workloads gehören auf souveräne Infrastruktur?
  • Unverbindlich, auch wenn die Antwort „Ihr Setup ist bereits souverän“ lautet
Zusammenarbeit mit Adacor: Team und Kunde im Austausch am Stehtisch

Bereit für den Souveränitäts-Check?

Lassen Sie uns in einem kurzen Gespräch herausfinden, wie souverän Ihr aktuelles Cloud-Setup wirklich ist und was als nächstes zu tun ist.