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Interviews

Weiterbildung und Networking im Fokus

Kerstin Dorn Manager Partner und Events

Auf dem 12. Best Management Practice Kongresses, der vom 12. bis 16. Mai 2014 in Bad Neuenahr-Ahrweiler stattfand, präsentierte Chief Operating Officer und Geschäftsführer Alexander Lapp die Adacor Hosting GmbH mit dem Fachvortrag „Kanban als Methode der Produktionsprozesssteuerung im IT-Servicemanagement“.

Anlässlich des Best Management Practice Kongresses 2014 wurde das Dorint Parkhotel in Bad Neuenahr-Ahrweiler fünf Tage lang zum Dreh- und Angelpunkt für vielfältige Themen des modernen Managements. Bestehend aus Seminaren, Workshops, Vorträgen, einer begleitenden Ausstellung sowie einem umfangreichen Rahmenprogramm bot der Event den Besuchern neben der Möglichkeit zur beruflichen Weiterbildung eine nachhaltige Plattform für den Austausch untereinander.

Kerstin Dorn, Manager Partner und Events bei der Serview GmbH und Leiterin des BMP-Kongresses, spricht im Interview über die Details der hochkarätigen Veranstaltung.

BTS: Den Serview Best Management Practice Kongress gibt es seit 2003. Was war Ihre Motivation, um damals das Veranstaltungsformat ins Leben zu rufen?

Kerstin Dorn: Michael Kresse, Gründer und Inhaber der Serview GmbH sowie Initiator des BMP-Kongresses, ist sowohl Visionär als auch Macher. 2002, 2003 erkannte er den Bedarf an Veranstaltungen für Anwender, bei denen neben der Weitergabe von Fachinformationen der Austausch untereinander möglich ist. Die Kommunikation miteinander stand für Michael Kresse auch im eigenen Kundendialog schon immer im Mittelpunkt. Deshalb rief er 2003 den Kongress ins Leben. Neben dem Kommunikationsaspekt verfolgte er das Ziel, ITIL auf dem deutschen Markt bekannt zu machen. Das ist ihm erfolgreich gelungen.

BTS: Anfangs drehte sich der Kongress also hauptsächlich um das Thema ITIL. In den letzten 12 Jahren sind allerdings viele zusätzliche Inhalte hinzugekommen. Wie sehen Sie die Entwicklung?

Kerstin Dorn: Am Anfang hieß der Kongress ‘Meet ITIL‘, bei dem Themen wie ITIL oder Methoden und Frameworks aus dem IT-Umfeld im Vordergrund standen. Seitdem hat sich das Themenspektrum extrem weiterentwickelt. Von ITIL hin zu Best Practices. Heute bestimmen die bekanntesten und erprobtesten Managementpraktiken die Inhalte unserer Seminare, Workshops und Vorträge. 2014 hatten wir außerdem eine Premiere: Es standen zum ersten Mal die Soft-Skills-Themen auf dem Programm.

BTS: An welche Zielgruppe richtet sich der BMP-Kongress?

Kerstin Dorn: An alle Personen, die beruflich mit den genannten Themen zu tun haben. Die sich entsprechend weiterbilden oder die Veranstaltung zum Austausch mit anderen Teilnehmern nutzen wollen. Unabhängig vom Thema versuchen wir für jeden Kenntnisstand die passenden Inhalte und Praxisbeispiele zu bieten. Der beste Fall ist für uns dann eingetreten, wenn gestandene Manager, Einsteigern bzw. Nachwuchsführungskräften als Experten und Austauschpartner zur Verfügung stehen.

BTS: Wie viele Teilnehmer besuchten 2014 Ihren Kongress?

Kerstin Dorn: Pro Veranstaltung registrieren sich seit einigen Jahren 500 bis 600 Teilnehmer. Damit sind wir im Prinzip ausgebucht. Zum Vergleich: 2003 ging der erste Kongress - damals noch in Bad Orb - mit 90 Teilnehmern an den Start. Die Nachfrage an der Veranstaltung steigt stetig, sodass wir sicher noch weiter wachsen könnten. Allerdings wären wir dann gezwungen, uns nach einem neuen Standort umzusehen. Das Parkhotel würde dann zu klein.

BTS: Wie stehen Sie einer Vergrößerung des Kongresses gegenüber?

Kerstin Dorn: Das Thema beschäftigt uns jedes Jahr. Generell arbeiten wir jedoch lieber nach dem Motto „Klasse statt Masse“. Das heißt, Kommunikation und Standort sind uns wichtiger, als immer größer zu werden. Bad Neuenahr ist der perfekte Standort, der auch drum herum viel bietet. Außerdem sind wir untereinander und in Zusammenarbeit mit den Hotelmitarbeitern ein eingespieltes Team. Solche Faktoren vereinfachen die Organisation vor Ort um ein Vielfaches. Neben unserer eigenen Zufriedenheit fällt auch das Feedback unserer Teilnehmer zum Dorint Parkhotel und zu Bad Neuenahr jedes Jahr sehr positiv aus. Aus diesem Grund wird der Best Management Practice Kongress 2015 wieder in Bad Neuenahr stattfinden.

BTS: Ihre diesjährige Veranstaltung stand unter dem Motto „Denn Sie wissen, was Sie tun“. Was steckt hinter diesem Leitspruch und wie ist er entstanden?

Kerstin Dorn: Das Motto spiegelt den emotionalen Rahmen des Kongresses wider. In den letzten Jahren haben wir unsere Wahlsprüche aus Filmtiteln abgeleitet. Wie dieses Jahr aus dem James-Dean-Film „Denn sie wissen nicht, was sie tun“. Daraus wurde das Motto „Denn Sie wissen, was Sie tun“. Das haben wir allerdings nicht auf uns bezogen, sondern auf unsere Teilnehmer.

BTS: Wie haben Sie die emotionale Komponente des Mottos während der Veranstaltung umgesetzt?

Kerstin Dorn: Das Bühnenbild, die Raumbeschriftungen sowie sämtliche grafischen Elemente orientierten sich an dem Schauspieler James Dean, an seinem Leben sowie an seiner Zeit, den 50er Jahren. So haben wir z. B. die Vortragsräume im Hotel umbenannt. Aus einem Raum wie Köln/Bonn wurde dann das Rat Pack Theatre, das Actors Studio Theatre oder das Parsons Theatre. Alles Theater, in denen James Dean einmal aufgetreten ist.

BTS: Die Aussteller hatten sogar einen exklusiven Raum, um ihre Vorträge zu präsentieren: das Sponsor Theatre.

Kerstin Dorn: Richtig. Der Raum sah aus wie ein kleiner edler Theatersaal. Alles war komplett rot ausgekleidet, es gab eine Bühne, wir haben Kinosessel gestellt. Bei der Gestaltung haben wir uns ebenfalls an den 50ern orientiert. Sämtliche Redner waren von dem Umfeld begeistert.

BTS: Welche Inhalte bot der Kongress den Teilnehmern während der fünf Kongresstage?

Kerstin Dorn: Die ersten zwei Tage sind immer mit unseren Schulungen und Workshops bestückt. Ob ITIL® Foundation, How to implement COBIT5® oder allgemeine Managementthemen, wir bieten unseren Teilnehmern zu Sonderkonditionen ein ausgewähltes Schulungsportfolio inklusive Zertifikat. Die jeweiligen Inhalte stellen wir jedes Jahr neu zusammen. Am dritten Tag wird der Kongress offiziell eröffnet. Außerdem startet unsere Fachausstellung. Dazu kommt ein bunt gemischtes Programm mit Praxis- und Impulsvorträgen. Um die Kommunikation und den Austausch der Teilnehmer untereinander abseits der fachlichen Thematik zu fördern, bieten wir ein umfangreiches Rahmenprogramm an.

BTS: Fester Programmbestandteil sind auch die Keynotes. Wie suchen Sie die Sprecher dafür aus?

Kerstin Dorn: Unsere Keynote Speaker kommen in der Regel aus dem Unternehmensumfeld. Neben unseren eigenen Managern hatten wir dieses Jahr beispielsweise hochrangige Vertreter von UBS Deutschland oder der ThyssenKrupp Industrial Solutions AG dabei.

BTS: Den krönenden Abschluss im Rahmen der Vorträge machte Oliver Kahn, den Sie als Stargast und Schlussredner gewinnen konnten?

Kerstin Dorn: Ja, wir hatten uns im Fußballjahr neben Reiner Calmund bewusst für Oliver Kahn entschieden. Als Einstimmung auf die WM. Hinzu kam ein weiterer Überraschungsgast, der mit Oliver Kahn auf der Bühne sprach: Werner Hansch, der berühmte Fußballmoderator.

BTS: Haben Sie alle VIP-Redner nach sportlichen Aspekten ausgewählt?

Kerstin Dorn: Die Fußballer waren auf die WM gemünzt. Jörg Löhr spielte früher erfolgreich in der deutschen Handballnationalmannschaft. Generell achten wir darauf, dass wir Rednerpersönlichkeiten finden, die etwas erlebt haben. Die den gewissen Blick über den Tellerrand haben und die die Leute rhetorisch mitreißen können. Wie Hermann Scherer, der schon mehrere erfolgreiche Handelsunternehmen aufgebaut hat. Zusätzlich wirkt Herr Scherer als Unternehmensberater, Trainerausbilder oder Lehrbeauftragter an namhaften Universitäten.

BTS: Welche Punkte umfasste das Rahmenprogramm im Einzelnen?

Kerstin Dorn: Am Dienstagabend um 19 Uhr startete der 2. Peter-Maffay-Stiftung-Run. Durch die sportliche Betätigung konnten die Teilnehmer auf der fünf Kilometer langen Strecke nicht nur ihren Kopf frei machen, sondern auch etwas für den guten Zweck tun. Denn die Peter-Maffay-Stiftung engagiert sich für traumatisierte und benachteiligte Kinder und Jugendliche und ermöglicht ihnen therapeutische Aktivurlaube. Letztes Jahr starteten wir mit 40 Leuten bei strömenden Regen, diesmal konnten wir 120 Läufer am Start zählen. Bei dem Lauf kann übrigens jeder mitmachen, er begrenzt sich nicht auf die Kongressbesucher.

BTS: Ein weiterer Programmpunkt feierte 2014 Premiere auf Ihrem Kongress: der Business Breakfast Club. Was beinhaltet dieses Format?

Kerstin Dorn: Mittwochabend fand unser Outdoor-Event „Grill´n´Chill“ statt. Dabei hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich in ungezwungener, gemütlicher Atmosphäre miteinander auszutauschen. Am Donnerstag gab es eine Dinner Party. Passend zum Motto traten dort Rock´n´Roll-Tänzer auf, die den Saal rockten. Anlässlich der Dinner Party haben wir einen Renault Twizy verlost. Die Lose dafür haben wir während des gesamten Kongresses verkauft. Der Erlös ging ebenfalls an die Peter-Maffay-Stiftung.

BTS: Wie war die Resonanz auf den BMP-Kongress 2014?

Kerstin Dorn: 2014 war für alle wieder ein voller Erfolg. Nicht nur für Serview, sondern auch für die Aussteller und für die Teilnehmer. Wir haben grundsätzlich ein sehr dankbares und motiviertes Publikum, das die Möglichkeiten des Kongresses zur fachlichen Weiterbildung und zum Netzwerken voll ausnutzt. Viele unsere Teilnehmer sind Wiederholungstäter und bleiben uns über die Jahre treu.

BTS: Frau Dorn, gewähren Sie uns bitte einen Ausblick auf 2015 ...

Kerstin Dorn: Der 13. Best Management Practice Kongress wird vom 18. bis 22. Mai im Dorint-Hotel in Bad Neuenahr-Ahrweiler stattfinden. Das Motto lautet: „The slightly different heroes“. Am 15. Oktober ging die neue Kongressseite online. Zwar sind bis dato noch nicht alle Vorträge fix, aber wir haben schon einige spannende Redner ausgesucht. Aktuell füllt sich das Programm täglich mit neuen Inhalten. Es lohnt sich also, immer mal wieder auf die Seite zu schauen.

BTS: Frau Dorn, herzlichen Dank für das Interview.

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Kiki Radicke
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