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Interviews

Software durchdringt alle Bereiche unseres Lebens

Dr. Johannes Bohnet Chief Product Officer, Seerene GmbH
Wichtig war uns natürlich, dass die Rechenzentren des Dienstleisters in Deutschland betrieben werden, dass die Datensicherheit gewährleistet ist und wir z. B. über einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst die Sicherheit haben, dass der Betrieb reibungslos läuft.

Software durchdringt alle Bereiche unseres Lebens. Sie löst den Airbag im Auto aus, regelt Herzschrittmacher oder sorgt für reibungslose Prozesse im Kraftwerk. Umso schlimmer, wenn die unsichtbare Steuerungsinstanz plötzlich ausfällt. Das Unternehmen Seerene hat etwas dagegen: eine Lösung, mit der sich Software visualisieren lässt. Die Lösung wird als Service angeboten - hosted by Adacor. Die Redaktion des Adacor-Magazins sprach im Januar 2015 mit Dr. Johannes Bohnet, Gründer und Geschäftsführer der Seerene GmbH.

Wichtig war uns natürlich, dass die Rechenzentren des Dienstleisters in Deutschland betrieben werden, dass die Datensicherheit gewährleistet ist und wir z. B. über einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst die Sicherheit haben, dass der Betrieb reibungslos läuft.

BTS: Herr Bohnet, Sie bieten Ihren Kunden eine Lösung an, mit der sie Software – also etwas Unsichtbares - sichtbar machen können: Klingt nach Zauberei.

Johannes Bohnet: … ist zunächst aber eine rein faktenbasierte Analyse. Unsere Software verwendet alle verfügbaren Daten, die im Rahmen einer Entwicklung anfallen und wertet diese mithilfe von bewährten Data-Mining-Methoden aus. Anschließend werden die Ergebnisse mit Softwarekarten, die stark an Stadtpläne erinnern, visualisiert. Anhand dieser können Softwareverantwortliche in Echtzeit sehen, an welchen Stellen sich in der Software Risiken verbergen, wie Entwickler effizienter eingesetzt werden können oder in welchem Umfang die Software gewartet werden muss, damit neue Funktionen zukunftssicher laufen. Unsere Kunden erhalten zum allerersten Mal echtes Wissen über den Zustand ihres Softwareentwicklungsprojekts.

Das ist neu?

Bisher mussten sich Softwareverantwortliche mühevoll durch Excel-Listen oder durch einzelne, nicht miteinander verbundene Informationsquellen arbeiten, um ähnliche Information zu bekommen. Dank unserer Big-Data-Anwendung erhalten sie im wahrsten Sinne des Wortes ein reales Bild. Es kommt häufig vor, dass Manager Entscheidungen zu Softwarefragen treffen müssen, ohne den Überblick zu haben. Nicht selten geht es dabei um Millionen von Euro. Mit unserer Effectiveness Platform sehen sie sofort, was los ist.

Welche Vision hat das Unternehmen?

Seerene ist ein Spin-Off des Hasso-Plattner-Instituts, dem universitären Exzellenz-Zentrum für IT Systems Engineering, das die weltweite Vorreiterrolle beim Thema Visualisierung von Software eingenommen hat. Da das HPI sehr praxisorientiert forscht, lag es nahe, ein Unternehmen auszugründen, zumal für unsere Anwendung erheblicher Bedarf im Markt herrscht. Tatsächlich sind wir das erste Unternehmen, das eine solche Analysesoftware anbietet. Zu unserer Vision: Mit den Softwarekarten als universelles Medium wollen wir das IT-Management revolutionieren. Sehen Sie: Software wird zunehmend zum Rückgrat der Industrie. Ob im Auto, in medizinischen Geräten oder in Druckmaschinen: Viele Produkte kommen ohne Software nicht mehr aus. Wir wollen, dass der gesamte Entwicklungsprozess, zu dem auch das Management des Prozesses gehört, neuen Maßstäben in puncto Qualität und Effizienz gehorcht.

Wie viele Kunden haben mit Ihrem neuartigen Ansatz bereits gewinnen können?

So viel kann ich sagen: Unsere Kunden kommen aus den unterschiedlichsten Branchen. Zu ihnen gehören Unternehmen wie Mercedes, adidas, SAP oder Generali Versicherungen. Wir sind mittlerweile in der Situation, dass wir das Geschäft hochgradig skalieren müssen. Das ist auch einer der Gründe, warum wir eine Cloud-Lösung nutzen.

Kunden müssen Ihre Software nicht mehr vor Ort installieren, sondern können sie über den Browser aufrufen. Welche weiteren Vorteile sehen Sie bei der Bereitstellung aus der Cloud?

Ein großer Vorteil ist natürlich das gesamte Release-Management. Wenn wir ein Update haben, wird das zentral eingespielt und steht allen Nutzern offen, die die Software als Service nutzen. Hinzu kommt das Thema Nutzbarkeit: So können Anwender jetzt jederzeit andere Mitarbeiter oder Entwicklungspartner einladen. Die Informationen lassen sich viel leichter teilen, so profitieren breitere Nutzerkreise von der Visualisierung.

Sie stellen Ihre Software aber auch als Installationslösung zur Verfügung. Für welche Kunden eignet sich die Cloud-Variante, wer profitiert von anderen Arten der Bereitstellung?

Für die Beantwortung dieser Frage ist etwas Hintergrundinformation nötig. Unsere Vermessungstools werden immer auf den Rechnern der Unternehmen ausgeführt. In der Cloud-Variante werden dann lediglich die Meta-Daten verschlüsselt zu den Cloud-Servern von Adacor übertragen und dort als Webanwendung zur Verfügung gestellt. Für Unternehmen, bei denen noch nicht einmal die Metadaten das Haus verlassen dürfen, bieten wir eine On-Premise-Lösung an. Für beide Varianten bieten wir Beratungsleistungen an, bei der wir uns z. B. um spezielle technische Setups oder kundenspezifische Anpassungen kümmern. Die Cloud-Variante bietet aber zusätzlich die Möglichkeit, einfache Analysen im „Self-Service“, d. h. ohne Beratungsleistung, anzubieten.

Sie haben sich für das Hosting von Adacor entschieden. Was waren die Kriterien?

Wichtig war uns natürlich, dass die Rechenzentren des Dienstleisters in Deutschland betrieben werden, dass die Datensicherheit gewährleistet ist und wir z. B. über einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst die Sicherheit haben, dass der Betrieb reibungslos läuft. Genauso entscheidend war aber auch, dass wir einen Partner an der Seite haben, der über eine solide Erfahrung verfügt und eine hohe Stabilität bietet, aber gleichzeitig auch flexibel ist und uns individuell berät und betreut. Beispielsweise bei der Migration: Wir haben in den Diskussionen von den Erfahrungen von Adacor profitiert und die Gelegenheit des Umzugs genutzt, auch den einen oder anderen Prozess in unserem Hause zu optimieren. Diese Aufgabe miteinander, Hand in Hand zu erledigen - das hätten wir bei einem Großanbieter so nicht bekommen.

 

 

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Kiki Radicke
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