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Interviews

So findet der digitale Wandel im Agentur-Umfeld statt

Marco Zingler Geschäftsführer denkwerk GmbH

Die Full-Service-Digitalagentur denkwerk GmbH aus Köln setzt seit vielen Jahren auf die Zusammenarbeit mit Adacor. Der Startschuss für das erste gemeinsame Projekt fiel 2008 mit dem damaligen Relaunch von BMW TV für BMW.
Rund ein Jahrzehnt später arbeiten beide Unternehmen immer noch erfolgreich im Projekt BMW TV zusammen. Marco Zingler, Geschäftsführer der denkwerk GmbH, spricht in unserem Interview über die digitale Transformation und wie seine Agentur Kunden dabei unterstützt, diese erfolgreich zu meistern. Außerdem beleuchtet er, wie der digitale Wandel die Anforderungen an einen Hosting-Partner verändert hat.

Bitte stellen Sie uns Ihr Unternehmen vor: Was genau bietet die Digitalagentur denkwerk ihren Kunden an? Wer steht hinter dem Unternehmen, und wo ist es beheimatet? Was machen Sie besser als Ihre Wettbewerber?

Marco Zingler: denkwerk ist eine unabhängige, international tätige Digitalagentur und die erfolgreichste Digitalschmiede mit einer Spitzenposition im aktuellen Digital-Kreativranking des Bundesverbands für Digitale Wirtschaft e. V. 180 Expertinnen und Experten aus 19 Nationen arbeiten an unseren Standorten, dazu zählen unter anderem die Büros in Köln, Berlin und München – mit dem Ziel, den digitalen Wandel für führende Marken und Unternehmen zu gestalten.
Zu unseren Kunden gehören große Unternehmen wie Condor, Lorenz, MediaMarkt, OBI, Storck, Ströer, Telekom, TUI und Zwilling.

Das Thema „Digitalisierung“ ist in aller Munde. Die Entwicklung schreitet rasant voran. Sie haben sich die Gestaltung des digitalen Wandels für Ihre Kunden zum Ziel gesetzt. Wie genau setzen Sie diese Vorgabe um?

Jedes Unternehmen ist von der Digitalisierung betroffen. Der technologische Fortschritt und das geänderte Nutzungsverhalten der Konsumenten machen es möglich und vor allem auch nötig, neue Lösungen und Wege zu finden, sich als Unternehmen beziehungsweise Marke mit Produkten und Services „neu“ zu erfinden.

Wir unterstützen unsere Kunden als Fullservice-Dienstleister dabei, den digitalen Wandel für sich zu definieren und nachhaltig davon zu profitieren. Ob Webseiten, OnlinePlattformen, Kampagnen oder strategische Beratungen – die sich stetig wandelnden Anforderungen erfordern kreative Spitzenleistungen in allen Disziplinen und be-stimmen unsere Agentur-DNA.

Wie haben sich aufgrund des Themas „Digitalisierung“ Ihr Business und die Inhalte Ihrer Agentur grundsätzlich in den letzten Jahren verändert beziehungsweise entwickelt?

denkwerk hat – seit der Gründung 1998 – immer schon Geschäftsmodelle entwickelt und in Startups investiert. Diese langjährige Erfahrung hilft enorm bei der digitalen Transformation unserer Kunden.Außerdem hat sich für uns in den letzten Jahren ein Schwerpunkt im Bereich der digitalen Kommunikation herauskristallisiert.

Aufgrund der kurzen Innovationsintervalle, welche die Digitalisierung mit sich bringt, ändern sich die Anforderungen an Projekte sowie die eingesetzten Tools, Technologien und Methoden sicher laufend: Wie können Digitalagenturen wie denkwerk die Kreativität ihrer Arbeit heutzutage nachhaltig gewährleisten?

Eine wichtige Aufgabe sehen wir darin, die Kreativität unserer Mitarbeiter zu fördern – und das mithilfe von unterschiedlichen Kreativformaten. Dazu gehören unter anderem das regelmäßig intern stattfindende „Kreatvifrühstück“ – hier berichten externe Referenten aus ihrem kreativen Berufsalltag – und die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten (FuE) in unserem „thinx lab“, dem Experimentierlabor unserer Agentur. Unabhängigkeit führt zu der Freiheit, frühzeitig in Innovationen investieren zu können – noch bevor der Return on Investment messbar ist. Eine wichtige Bedingung für unser hohes Maß an Kreativität ist, das unabhängige Denken und Handeln innerhalb der Agentur zu fördern. Somit können wir uns auch strukturell – besser als Netzwerke oder Konzerne – auf ständige Innovation einstellen.

Um mit dem Fortschritt mitzuhalten, hat denkwerk bereits vor rund fünf Jahren das „thinx lab“ ins Leben gerufen. In diesem wird regelmäßig experimentiert und an innovativen Produkten und Lösungen gearbeitet. Wie wichtig ist Ihnen in diesem Zusammenhang das Thema „Experimentieren“?

Das thinx lab ist ein fortlaufendes Projekt mit einem festen Team. Mit diesem Experimentierlabor ist es im denkwerk möglich, neue Lösungen im Bereich der Hard- und Software zu bauen, die es auf dem Markt noch nicht gibt. Im Rahmen interner FuE-Projekte können wir so innovative User-Schnittstellen herstellen und direkt auch die entsprechende Software zu diesen Schnittstellen bauen, da der Wettbewerb uns diese neuen Möglichkeiten bislang nicht anbietet. Darüber hinaus laden wir auch Studierende aus aller Welt im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs „Summer of thinx“ zum Querdenken ins denkwerk ein. In Workshops und in Teamarbeit feilen die Gewinner dann an ihren Ansätzen. Sachen ausprobieren, lernen, Spaß haben – darum geht es im „thinx lab“.

Wie setzen Sie die Ergebnisse des „thinx lab“ in Ihren Projekten praktisch um?

Zum einen trainieren wir die Mitarbeiter auf Innovation und gelangen im Rahmen unserer Experimente und Projekte zu neuen Erkenntnissen und Lösungsansätzen, an denen auch unsere Kunden partizipieren können. Zum anderen kommunizieren und veröffentlichen wir unsere Ergebnisse und erreichen dadurch das Interesse von potenziellen Mitarbeitern und Kunden, die auf der Suche nach Unternehmen sind. Insofern bietet das „thinx lab“ auch in dieser Hinsicht spannende Möglichkeiten für denkwerk.

Inwieweit haben sich Ihre Projekte in den letzten Jahren aufgrund der Digitalisierungsthematik verändert?

In unserem Agenturalltag merken wir deutlich, dass der Beratungsansatz und auch der Anteil an Transformationsprojekten stärker zugenommen haben. Das heißt, wir fangen typischerweise nicht mit einem Briefing an, sondern schaffen durch eine vorangehende Beratung zur digitalen Transformation die Grundlage für neue Geschäftsmodelle, die wiederum in künftigen Projekten münden. Somit wird bei uns meist auch die „strategische Planung“ mitaktiviert, um ein strategisches Beratungsprojekt durchzuführen – bereits vor vielen Jahren haben wir dafür eine eigene Fachabteilung mit einem mehrköpfigen Team geschaffen.

Wie sieht heute das typische Projekt speziell bei der Zusammenarbeit mit einem Hosting Anbieter aus?

Typischerweise baut denkwerk die Plattform schlüsselfertig auf und übergibt diese dann dem Hoster in den Betrieb. Wie genau die Übergabepunkte definiert sind, hängt vom jeweiligen Hoster ab. Bei den meisten Hostern erhalten wir erweiterte Rechte auf eine Stage-Umgebung, sodass die dort von uns eingerichteten Konfigurationen vom Hoster in die Live-Plattform übernommen werden. Bei anderen Anbietern wird die gesamte Plattform selbst betrieben. Die Zusammenarbeit beinhaltet üblicherweise viel Kommunikation, dazu gehören Anfragen zu Konfigurationsänderungen, zum Betrieb und Hilfestellungen bei Problemen – allgemein formuliert geht es um die „Steuerung des Hosting-Partners im Kundenauftrag.“

Was sind heutzutage die größten Herausforderungen bei der Zusammenarbeit zwischen Agentur und Hoster in einem Projekt?

Eine Herausforderung, aber auch zugleich wichtige Aufgabe von denkwerk ist, Kunden davon zu überzeugen, dass ein ausgezeichneter Hoster sein „Geld wert ist“. Damit möchten wir vermeiden, dass sie einen großen, günstigeren Hoster bevorzugen. Denn: Im Ernstfall besteht dessen Support nur auf dem Papier. Ein guter Hoster mit gutem Support, der auch hält, was er verspricht, kostet Geld – und genau diese „Formel“ müssen wir unseren Kunden verständlich vermitteln können. Manche Plattformen benötigen einen erweiterten 24/7-Support. Hier „verstecken“ sich leider häufig Extra-Kosten, die meist im Initialangebot ausgespart sind – stattdessen wird diese Leistung „auf der Tonspur“ versprochen. Seriöse Hosting Unternehmen wie Adacor leisten hier gute Arbeit. In anderen Fällen kommen solche Erkenntnisse leider manchmal erst im Betrieb zutage. Auch im täglichen Betrieb gibt es große Unterschiede in der Beweglichkeit der Hoster. Manche Anbieter, darunter auch Adacor, sind sehr flexibel und reagieren schnell – doch dies ist längst keine Selbstverständlichkeit. Daher ist die Wahl des richtigen Hosters entscheidend,um erhebliche Reibungsverluste und zusätzliche interne Aufwände zu vermeiden sowie schnelle Problemlösungen und Feature Requests behandeln zu können.

Lassen Sie uns zum Abschluss in die Zukunft schauen: Wie, glauben Sie, wird sich das Thema Digitalisierung weiterentwickeln und welche Auswirkungen wird diese Entwicklung auf Ihre Tätigkeit haben?

Der beratende Aspekt wird bei denkwerk in Zukunft eine wesentlich stärkere Rolle spielen, daher werden wir dahingehend die Beratung intensivieren. Diese Entwicklung lässt sich darauf zurückführen, dass die Relevanz unserer Projekte und Produkte für unsere Kunden wesentlich gestiegen ist und auch weiter steigen wird.

Herr Zingler, wir bedanken uns herzlich für das Interview!

Kontakt

Sie haben Fragen zu unseren Services? Oder würden Sie gerne zu einem anstehenden Projekt beraten werden? Nehmen Sie einfach per Telefon oder E-Mail Kontakt zu uns auf. Wir melden uns umgehend bei Ihnen. 

Kiki Radicke
Marketingleitung
+49 69 900299 2019
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