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Interviews

FastBill - SaaS-Modell ermöglicht papierloses Büro

René Maudrich Geschäftsführer
Den Betrieb unserer Plattformen inklusive Management übernimmt die ADACOR, wir kümmern uns um unsere Software. Das finde ich super.

Die FastBill GmbH ist der Marktführer unter den Anbietern von Büro- und Buchhaltungssoftware. Durch die schnelle und flexible Abwicklung von Routinearbeiten wie Rechnungs- und Angebotserstellung, Belegarchivierung oder Zeiterfassung, bleibt den Kunden mehr Zeit für ihre Kernkompetenzen. Seit sieben Jahren vertraut FastBill beim Betrieb seiner Plattform auf die Hosting-Lösungen der Adacor.

Den Betrieb unserer Plattformen inklusive Management übernimmt die ADACOR, wir kümmern uns um unsere Software. Das finde ich super.

Im Interview spricht FastBill-Geschäftsführer René Maudrich über eine innovative Geschäftsidee, über den Weg vom wenig beachteten Start-up zum Marktführer und über die Zufriedenheit mit seinem Hosting-Unternehmen.

BTS: FastBill bietet eine SaaS-Komplettlösung, die kleine Unternehmen und Selbständige bei der täglichen Büroarbeit und Buchhaltung unterstützt. Wie kamen Sie auf diese Geschäftsidee?

René Maudrich: Der eigene Bedarf brachte uns auf die Idee für FastBill: Wir hatten uns gerade selbständig gemacht. Am Monatsende brauchten wir oft lange, bis wir alle Informationen für die Rechnungsstellung zusammen hatten. Auch das Schreiben von Angeboten war zeitaufwendig. Daraufhin hielten wir Ausschau nach einer Software, die uns die Abwicklung dieser Aufgaben erleichtert. Da es nichts Passendes gab, haben wir selbst eine Lösung entwickelt. 2007 startete dann FastBill.

BTS: 2007 gehörten Sie als Anbieter von Cloud Services zu den absoluten Innovatoren. Wie haben Sie damals Ihre Kunden für die neue Produktidee begeistert?

René Maudrich: Bei der Kundenansprache probierten wir solange neue Marketing- und Vertriebsideen aus, bis das richtige Konzept für FastBill gefunden war. Am Anfang interessierten sich tatsächlich nur Early Adopter für unsere webbasierte Lösung. Erst nach und nach nahm der Markt Notiz von uns. Die Nachfrage stieg. Mittlerweile vertrauen uns mehr als 25.000 Kunden. Damit sind wir Marktführer in unserer Branche.

BTS: FastBill entwickelt sich erfolgreich. Aber sicher mussten Sie auf Ihrem Weg einige Hürden nehmen. Sie haben viel Pionierarbeit geleistet, viel ausprobiert, viel Zeit in Ihre Idee investiert. Was waren die Motivatoren immer weiter zu machen?

René Maudrich: Starker Wille, Hartnäckigkeit und unbedingtes Vertrauen. Schon damals waren wir uns sicher, dass FastBill funktionieren wird und unser Cloud Service auch andere Unternehmer anspricht: kleine Unternehmen genauso wie Freelancer und Agenturen oder Firmen, bei denen Teams örtlich verteilt arbeiten. Wir haben zu keiner Zeit ans Aufhören gedacht. Der lange Atem, das stetige Hinterfragen der Marketing- und Vertriebskanäle und das immerwährende Ausprobieren neuer Möglichkeiten haben sich gelohnt. Heute verzeichnet FastBill ein exponentielles Wachstum.

BTS: Im Juni 2013 haben Sie Ihr Portfolio um „FastBill Automatic“ erweitert. Was bietet dieser Service?

René Maudrich: FastBill Automatic automatisiert wiederkehrende Kundenabrechnungen, z. B. für Anbieter von SaaS oder Abo-Commerce Angeboten. Von der Kunden- und Aboverwaltung, über den Zahlungseinzug z. B. per SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte, bis hin zur Rechnungsstellung werden alle Schritte automatisiert. Auch um das Mahnwesen kümmern wir uns auf Wunsch. Mit FastBill Automatic können kleine Firmen ihr Abrechnungsmanagement mit wenig Aufwand und ohne teure Eigenentwicklung vollständig automatisieren. Größere Unternehmen werden so entlastet, weil der aufwändige Prozess entfällt, der bei der monatlichen Erstellung von Tausenden Rechnungen entsteht.

BTS: Wie entstand die Idee zu FastBill Automatic?

René Maudrich: Wie bei FastBill Plus war der eigene Bedarf ausschlaggebend. Wir rechnen unsere Kunden ebenfalls monatlich ab. Um uns die Arbeit zu erleichtern, suchten wir eine Software für die automatisierte Erstellung der wiederkehrenden Rechnungen. Da es auf dem Markt nichts gab, haben wir FastBill Automatic als ideale Ergänzung zu unserem bestehenden SaaS-Angebot entwickelt.

BTS: Wie gestaltet sich die Nachfrage nach dem neuen Online-Service?

René Maudrich: Die Nachfrage ist groß. Wir führen das darauf zurück, dass die Zahl der Unternehmen, die ihre Produkte und Services über eine monatliche Grundgebühr statt über den Einmalkauf vermarkten, stetig ansteigt. Der Trend hin zum Abo-Commerce ist nicht zu übersehen. Diese Firmen brauchen eine Möglichkeit, um ihre Zahlungsmodalitäten abzuwickeln. Mit FastBill Automatic sind wir der erste Anbieter, der eine skalierbare Lösung für die Abrechnung von Abos anbietet.

BTS: Für welche Branchen ist FastBill Automatic interessant?

René Maudrich: Die Anwendung ist an keine Branche gebunden. FastBill Automatic ist für alle Unternehmen interessant, die SaaS- oder Abo-Produkte - ob digital oder physisch - über das Internet vertreiben, und die sich nicht mehr selbst um die Abrechnung kümmern wollen. Zum Beispiel unser Kunde Händlerbund, der als größter Online-Handelsverband Europas die Interessen von mehr als 30.000 Online-Präsenzen vertritt, und seine Mitgliedschaften im Monatsabo online verkauft. Andere Kunden handeln mit Software, Hundefutter- oder Windelabos. Zusätzlich wird FastBill Automatic für die Bezahlung von Online-Werbemaßnahmen wie Anzeigen, Banner oder Text-Links eingesetzt.

BTS: Wie sieht die Konkurrenzsituation in Ihrem Geschäftsfeld aus?

René Maudrich: Wir haben kaum Wettbewerb, weil unser Angebot einmalig ist. Dagegen sinkt die Nachfrage nach der klassischen Buchhaltungs-CD seit Jahren. Solche Software ist veraltet, zu kompliziert in der Anwendung und vollgepackt mit Funktionen, die der Durchschnittskunde nicht braucht. Auch selbstgestrickte Word- oder Excel-Lösungen machen uns keine Angst. Die Dokumentenerstellung und Verwaltung ist mit diesen Programmen einfach sehr umständlich.

BTS: Welchen Wettbewerbsdruck gibt es aus dem internationalen Umfeld?

René Maudrich: Es gibt im In- und Ausland ein paar Anbieter von online-basierten Buchhaltungslösungen. Die sprechen entweder nur eine kleine, spezielle Zielgruppe an oder der Funktionsumfang ist geringer als bei uns. Es gibt internationale Anbieter, z. B. aus den USA. Deren Lösungen sind jedoch weder für Deutschland optimiert, noch funktionieren sie hier rechtssicher.

BTS: Mit welchen weiteren Faktoren grenzen Sie sich von anderen Anbietern ab?

René Maudrich: Wir sind eines der wenigen Unternehmen in Deutschland, die aus eigener Kraft heraus erfolgreich sind. Besonders in der Startup-Szene im E-Commerce-Bereich tummeln sich viele investorenfinanzierte Unternehmen. Bei denen geht es darum, bekannte Online-Konzepte aufzubohren, zu skalieren und möglichst wertvoll erscheinen zu lassen. Irgendwann fällt diese Strategie vielleicht wieder in sich zusammen. Im Gegensatz dazu wachsen wir langsam aber kontinuierlich. Unser Thema ist eine Art disruptive Technologie: Wir stellen das Althergebrachte in Frage und entwickeln daraus einen neuen Quasi-Standard.

BTS: Das heißt, Sie wollen den Markt der Buchhaltungssoftware revolutionieren?

René Maudrich: Wir sind schon mitten drin. FastBill ist eine ernst zu nehmende Alternative zu den klassischen Buchhaltungsprogrammen. Wir werden nicht mehr nur von den webaffinen Menschen anerkannt. Sondern von allen, die sich eine moderne, webbasierte Software wünschen. Eine Anwendung, die leicht zu bedienen ist und die sich bedarfsgerecht konfigurieren lässt. Wir haben uns das Ziel gesetzt, die alten, komplexen Softwarelösungen mit FastBill komplett abzulösen.

BTS: Aber es könnte passieren, dass andere Unternehmen auf Ihren Erfolgszug aufspringen?

René Maudrich: Das kann sein. Dem sehen wir gelassen entgegen. Wir konnten in den letzten Jahren jede Menge Erfahrung sammeln. Mit dem Launch von FastBill Automatic haben wir endgültig bewiesen, dass wir als SaaS-Anbieter in der ersten Liga spielen. Da müssen andere Unternehmen erst einmal herankommen. Wir haben schon einige Wettbewerber erlebt, denen unterwegs die Puste ausgegangen ist.

BTS: Seit Ihrer Firmengründung 2007 managt die ADACOR Hosting GmbH den Betrieb Ihrer Technik. Wie kamen Sie auf den Premium-Hoster?

René Maudrich: Wir haben uns verschiedene Anbieter angesehen, die ADACOR hatte das beste Angebot für uns. Wir brauchen einen Hoster der uns so entlastet, dass wir uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren können. Den Betrieb unserer Plattformen inklusive Management übernimmt die ADACOR, wir kümmern uns um unsere Software. Das finde ich super.

BTS: Was schätzen Sie noch an Ihrem Hoster?

René Maudrich: Unseren netten Ansprechpartner, der individuell auf unsere Bedürfnisse eingeht und quasi rund um die Uhr für uns da ist. Er fragt aktiv nach, wie es aussieht und ob unsere Kunden mit der Plattform zufrieden sind. Das ist eine Beziehung auf Augenhöhe, auf die ich viel Wert lege. Bei der ADACOR genießen wir eine Rundum-Betreuung, die aus unserer Sicht grenzenlos ist.

BTS: Ihr Geschäft befindet sich gerade im Aufschwung. Das heißt, dass sich Ihre Hosting-Anforderungen in einem halben Jahr schon wieder völlig verändert haben können. Wie gehen Sie mit diesem Skalierungsthema um?

René Maudrich: Beim Thema Skalierung vertrauen wir der Adacor zu 100 %. Bisher hat unser Hoster immer alles dafür getan, dass unsere Plattform läuft. Unser Ansprechpartner weist uns frühzeitig darauf hin, wenn sich die Systemauslastung ändert. Unser Bedarf wird regelmäßig beurteilt und angepasst. Diese Individualität ist eine große Besonderheit der Adacor. Das habe ich bei anderen Anbietern so noch nicht gesehen. BTS: Individuelle Lösungen statt Service von der Stange. Warum ist das so wichtig für Sie? René Maudrich: Wir vermeiden dadurch Overhead. Wenn ich bei einem Hoster ein Standardpaket zu einem festen Preis kaufen muss, geht mir die Flexibilität verloren. Besonders wenn ich nicht den ganzen Leistungsumfangs brauche. Bei der Adacor bekommen wir genau das, was wir brauchen.

BTS: Herr Maudrich, gewähren Sie uns einen Ausblick. Wie geht es mit FastBill weiter?

René Maudrich: Gerade erst haben wir mit dem Redesign der FastBill-Benutzeroberfläche einen wichtigen Meilenstein umgesetzt. Als nächstes steht die verstärkte Vermarktung unseres SaaS-Modells in den Bereichen Abo-Commerce und regelmäßiges Subscription Billing an. Dabei operieren wir nicht nur in Deutschland, sondern europaweit.

BTS: Für die neue Benutzeroberfläche wurden Sie jüngst mit dem German Design Award in Gold in der Kategorie Interactive User Experience ausgezeichnet.

René Maudrich: Über diese Auszeichnung haben wir uns sehr gefreut. Der German Design Award wird in der internationalen Designergemeinschaft hochgeschätzt. Dazu kommt, dass sich FastBill gegen Branchen-Leader wie die Telekom durchgesetzt hat. Ein dickes Dankeschön für die Umsetzung des neuen Interface geht an unseren Partner, die Agentur Zeughaus.

BTS: Was haben Sie sonst noch für Pläne?

René Maudrich: Aktuell arbeiten wir aktiv am Thema „Wachstum“. So sind wir gerade dabei, die Aufbauorganisation der FastBill GmbH dem Wachstum entsprechend umzustrukturieren und die damit verbundenen Prozesse zu optimieren. Außerdem halten wir Ausschau nach neuen Mitarbeitern, speziell in den Bereichen Marketing und Entwicklung. Eins ist auf jeden Fall sicher: Wir haben noch sehr viel vor.

BTS: Herr Maudrich, herzlichen Dank für das Interview.

Weitere Infos über das Hosting von FastBill in unseren Referenzen.

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Kiki Radicke
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