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Interviews

Die Revolution der Kleiderspende hat einen Namen: PACKMEE!

Marco Solá
Auch die ADACOR Hosting GmbH zählt zu den Systempartnern. Sie hat das Projekt durch den kostenlosen Aufbau der Webinfrastruktur unterstützt und sponsert darüber hinaus das komplette Hosting.

PACKMEE, das neue Sammel- und Spendensystem, ging am 10.10.2012 an den Start. Hinter PACKMEE steht die Betreibergesellschaft Texforcare GmbH mit Sitz in Mönchengladbach. Zweck von Texforcare ist das Sammeln und Verkaufen trag- und gebrauchsfähiger Textilien und Schuhe sowie die kostenlose Weitergabe gebrauchter Brillen und Hörgeräte. Geschäftsführer sind Paul Schmitz und Marco Solá. Paul Schmitz kommt aus der Textilbranche und hat die Kleiderspende in die Wiege gelegt bekommen. Im elterlichen Betrieb wurden tonnenweise Textilien und Schuhe für karitative Einrichtungen sortiert. Marco Solá kommt aus der Kommunikationsbranche und arbeitete dort in namhaften Agenturen.

Auch die ADACOR Hosting GmbH zählt zu den Systempartnern. Sie hat das Projekt durch den kostenlosen Aufbau der Webinfrastruktur unterstützt und sponsert darüber hinaus das komplette Hosting.

BTS: Was ist neu an PACKMEE?

MARCO SOLÁ: PACKMEE ist das Sammelsystem mit der höchsten Spendenausschüttung: Aus jedem gespendeten und verkauften Kilo trag- und gebrauchsfähiger Textilien und Schuhe werden deutlich höhere Erlöse als bei allen bisherigen nationalen Sammel- und Spendensystemen für die Projekte der karitativen Partner erzielt. Viele Menschen wollen Gutes tun. PACKMEE garantiert durch das durchdachte und transparente System, dass die entsprechenden Erlöse der gespendeten Ware da ankommen, wo sie hin sollen: zu den karitativen Einrichtungen der Partner CARE und RTL – Wir helfen Kindern. Indem wir in dieser Form auf soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit setzen, geben wir neue Impulse im Bereich der Kleiderspende.

Bei einer Kleiderspende ist also die Spendenquote das entscheidende Kriterium?

Genau, die Spendenquote ist das, worauf es letztlich ankommt. Die Deutschen spenden jährlich tragfähige Kleider und Schuhe im Wert von rund einer halben Milliarde Euro. Jedoch ist es oft nicht leicht, eine seriöse, gemeinnützige Sammelorganisation zu finden. Denn es gibt viele schwarze Schafe in der Branche, so dass in der Folge insgesamt nur etwa 12 % der mit deutschen Kleidersammlungen verbundenen Wertschöpfung tatsächlich karitativen Zwecken zugutekommt.
PACKMEE will das ändern und zielt deutlich höhere Spendenerlöse an. Aktuell liegen wir bei 50%, aber unser Ziel sind 80%.

Stimmt es, dass ein Großteil der aussortierten Kleidung im Hausmüll landet?

Ja, das ist richtig. Rund ein Viertel aller getragenen Kleidung und Schuhe enden im Hausmüll. Und dies überwiegend aus Bequemlichkeitsgründen. Mit PACKMEE wollen wir alle Menschen dahingehend sensibilisieren, dass sie wahre Schätze in ihren Kleiderschränken haben. Tragfähige Kleidung, gebrauchsfähige Haushaltstextilien, Schuhe, Brillen und Hörgeräte haben Wert und gehören nicht in den Müll. Ein Wert, der häufig verkannt wird. Und PACKMEE macht Verbrauchern den Schritt weg von der Entsorgung hin zur Sachspende ganz leicht und bequem.

Ist Ihnen Nachhaltigkeit in jeder Hinsicht wichtig?

Auf jeden Fall. So punktet PACKMEE neben den hohen Spendenerlösen z. B. auch mit einer positiven Ökobilanz. Dadurch, dass wir vorhandene Prozesse unserer Logistikpartner nutzen und für die Einsammlung der Sachspenden nicht ein einziger Kilometer zusätzlich gefahren werden muss, erzeugt das PACKMEE-Sammelsystem kein zusätzliches CO2. Im Gegensatz zu den notwendigen regelmäßigen Altkleidercontainerentleerungen, die es auf eine LKW-Gesamtfahrleistung von werktäglich ca. 750.000 km bringen. Somit liegt das theoretische Einsparpotenzial von PACKMEE bei mehr als 100.000 Tonnen CO2 jährlich.

Und was wird aus dem Karton?

Mit PACKMEE hat der Karton ein zweites Leben erhalten – danke dafür! Nach dieser nachhaltigen Nutzung kümmern wir uns natürlich darum, dass auch die Kartons anschließend ökologisch gerecht verwertet werden. Die Sortierfachbetriebe pressen die Kartons und verkaufen sie an Papierhändler. Diese nutzen den Rohstoff Karton wieder für die Papierproduktion. Die Steigerung des Altpapiereinsatzes in der Papierindustrie hat die spezifischen Umweltbelastungen in den letzten 20 Jahren deutlich verringert, z. B. Holz-, Wasser- und Primärenergieverbrauch.

Welche Rolle spielen die PACKMEE-Partnerunternehmen?

Unser System würde ohne unsere Partner nicht funktionieren. Wir unterscheiden Spenden-, Logistik- und Systempartner. Die Spendenpartner sind CARE und RTL – Wir helfen Kindern. Die Logistikpartner sind DHL Paket Deutschland und die Hermes Logistikgruppe Deutschland. Diese Logistikunternehmen sind Dienstleistungspartner und werden für jedes Paket von der Texforcare GmbH bezahlt. Abgerechnet wird je Paket und Volumen. Daher ist es sehr wichtig, dass die Pakete möglichst groß, prall gefüllt und schwer sind. Dann sind da noch unsere Systempartner: die EPS Agentur für Kommunikation, EPS Digital GmbH, Paketplus GmbH und die Serviceplan Gruppe. Sie unterstützen den guten Gedanken des Systems und arbeiten zum Selbstkostenpreis für PACKMEE und die Texforcare GmbH. Auch Adacor Hosting GmbH zählt zu den Systempartnern. Sie hat das Projekt durch den kostenlosen Aufbau der Webinfrastruktur unterstützt und sponsert darüber hinaus das komplette Hosting. Herzlichen Dank dafür noch einmal!

Kontakt

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Kiki Radicke
Marketingleitung
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