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Interviews

Adacor setzt auf VMware

Matthias Schorer Cloud Leader for Enterprise, CEMEA
Unsere Partnerschaften gründen sich generell auf Vertrauen und da sind wir mit ADACOR auf der sicheren Seite.

Bereits seit 2010 besteht die Allianz zwischen Adacor und VMware. Was als Premium-Partnerschaft begann, erreichte jüngst einen neuen Höhepunkt. Als eines von nur acht Unternehmen in Deutschland zertifizierte sich Adacor als vCloud Powered Partner und beweist damit den hohen Anspruch an Qualität und Zuverlässigkeit. Matthias Schorer, Cloud Leader for Enterprise, CEMEA bei VMware, erzählt im Interview mehr über sein Unternehmen und das erfolgreiche Partnerschaftsmodell.

Unsere Partnerschaften gründen sich generell auf Vertrauen und da sind wir mit ADACOR auf der sicheren Seite.

BTS: Welche Leistungen und Produkte können Kunden bei VMware kaufen?

Schorer: VMware ist auf drei Ebenen tätig: Infrastruktur und Infrastruktur-Management, Applikationsentwicklung sowie End User Computing mit den Bereichen Desktop-Virtualisierung, Collaboration und Mobility. Professional Services runden das Portfolio ab. Die Server- und Rechenzentrums-Virtualisierung inklusive Automatisierung, Self-Service und Monitoring nennen wir Private Cloud. Aber unsere Kunden haben auch die Möglichkeit, sehr einfach eine Hybrid Cloud zu bauen, indem sie ihre Private Cloud mit einer Public Cloud verbinden. Die Public Cloud unterstützt alle Anwender, die z. B. mit mobilen Endgeräten von überall aus auf ihre Daten und Anwendungen zugreifen wollen. Unsere Cloud Application Platform, genannt vFabric, bietet beispielsweise die passenden Möglichkeiten, um Legacy-Anwendungen so zu migrieren, dass sie sich in einen Cloud-Betrieb einbringen lassen. Wir helfen letztlich Unternehmen dabei, Cloud-Lösungen so zu implementieren, dass sie individuell auf die jeweiligen betrieblichen Anforderungen zugeschnitten sind und dem Kunden maximalen Nutzen bieten.

BTS: Welche Referenzen können Sie uns nennen?

Schorer: Zu unseren Kunden zählen alle Fortune 100 sowie alle Fortune Global 100 Unternehmen. Das sind Firmen wie z. B. SAP, Ducati, Siemens, Telefonica, der Spielehersteller Sega, der World Wildlife Fund oder die Oxford Universität. Laut Gartner laufen 84 Prozent aller virtualisierten Anwendungen weltweit auf VMware-Technologie.

BTS: Welche Philosophie steckt hinter dem VMware-Partnerschaftsmodell?

Schorer: Wichtig ist uns eine gesunde Mischung aus großen, mittleren und kleinen Partnern. Da unsere Kunden vom Mittelstand bis zu globalen Großunternehmen reichen, brauchen wir Partner aus allen drei Größenordnungen.

BTS: Wie wird man VMware-Partner?

Schorer: Unsere Partnerprogramme richten sich stark nach den Business Modellen unserer Partner aus. So haben wir z. B. Programme für Reseller, Systemintegratoren, Service Provider und Outsourcer. In jedem der Programme gibt es verschiedene Akkreditierungsstufen, die sich nach Knowhow und Geschäftsvolumen mit VMware ausrichten. Das VMware Service Provider Programm richtet sich speziell an Cloud Service Provider und Hoster.

BTS: Adacor hat sich kürzlich als vCloud Powered Partner qualifiziert. Was ist das Besondere an dieser Partnerschaftsform?

Schorer: Als Mitglied im VMware-Partnernetzwerk profitieren Sie ohnehin schon von zahlreichen Vorteilen. Als vCloud Powered Partner haben Sie den entscheidenden Vorteil, dass wir unseren Partnern die komplette Cloud-Technologie zur Verfügung stellen, ohne dass auf den Partner für den Bau der Cloud-Infrastruktur von VMware Seite Kosten zukommen. Berechnet wird erst, wenn Kunden den Service nutzen. Außerdem unterstützen wir die Partner mit zahlreichen Marketingaktivitäten, wie z. B. der Präsenz auf unserer Website oder der Teilnahme an unseren Events - etwa bei der VMworld Konferenz. Wir bringen in Gesprächen mit unseren Kunden in Deutschland natürlich auch unsere vCloud Powered Partner als potentielle Auftragnehmer für den Bau von Hybrid Clouds ins Gespräch.

BTS: Was schätzen Sie an der Partnerschaft mit Adacor besonders?

Schorer: Wir brauchen Partner, die einen robusten Service bieten und die einen guten Leumund am Markt haben. Da ist Adacor ganz vorne mit dabei, weil das Unternehmen auch große Kunden betreut. Diese Erfahrung nutzt uns sowohl für die Hybrid Cloud als auch für die Public Cloud. Unsere Partnerschaften gründen sich generell auf Vertrauen und da sind wir mit Adacor auf der sicheren Seite.

BTS: Welchen Nutzen ziehen Ihre Kunden aus einer vCloud Powered Partnerschaft?

Schorer: Bereits vor Jahren, als klar wurde, wie stark Cloud Computing die IT-Welt verändern wird, hat VMware reagiert und das vCloud-Ökosystem geschaffen. Dahinter steckt folgendes Angebot: Wenn unsere Kunden sich entscheiden, ihre Daten in die Public Cloud zu geben, werden sie nur mit Service Providern zusammenarbeiten, die lokal präsent sind, die telefonisch oder persönlich erreichbar sind und mit denen man individuelle SLAs abschließen kann. Unser Ökosystem mit weltweit über 90 vCloud Partnern bietet unseren Kunden noch einen Pluspunkt: Sie können sich ihren Partner genau nach ihren Wünschen aussuchen.

BTS: Wie erfolgreich ist das vCloud Powered Partnerschaftsmodell in Ihrer Vertriebsstruktur?

Schorer: Unser Partner-Ökosystem ist das Erfolgsmodell von VMware. Ohne unsere Partner hätten wir es nicht so weit geschafft. Bezogen auf die vCloud Powered Partnerschaften profitieren wir besonders vom guten Ruf der einzelnen Partnerunternehmen, aber auch davon, dass viele Kunden die lokale Präsenz der Partner schätzen. Gleichzeitig profitieren die Partner von unserer Bekanntheit als die führende und beste Virtualisierungs- und Cloud-Technologieplattform im Rechenzentrum. Die vCloud Powered Partner nutzen die gleiche Technologie für ihre Cloud-Services. Somit können die Kunden ihre virtualisierten Applikationen alternativ beim Service Provider in der Cloud betreiben.

BTS: Was meinen Sie, wie geht es mit den Themen Cloud Computing und Virtualisierung weiter?

Schorer: Das Thema wird uns noch eine Weile beschäftigen. Viele Kunden nutzen heute eine Virtualisierung in unterschiedlicher Ausprägung, manche bis zu 70-80 Prozent. Das ist sehr hoch. Das Ganze wird mehr und mehr standardisiert, automatisiert und am Ende kann man sich eine Private Cloud bauen, die es dann wiederum ermöglicht, IT als Service bereitzustellen. Der Großteil unserer Kunden beginnt diesen Weg zu gehen, um damit Kosten zu sparen. Natürlich nehmen sich unsere Kunden auch dem Thema Hybrid Cloud an. Wir werden sie in den kommenden Jahren darin unterstützen, den Weg in die Public Cloud zu wagen.

BTS: Was bedeutet das für die Weiterentwicklung von VMware und Ihrem Partnerschaftsmodell?

Schorer: Das Partnerschaftsmodell bleibt unser bevorzugtes Vertriebsmodell. Bezüglich unserer Produkte sehen wir uns im Bereich Public und Private Cloud als etabliert an. Aktuell beschäftigen wir uns mit zwei Fragen: „Wie bringe ich die Daten in die Cloud, um von jedem beliebigen mobilen Device darauf zugreifen zu können?“ und „Wie entwickle ich Anwendungen in einer solchen Cloud-Infrastruktur?“ Hierbei geht es weiter um die Frage, wie Entwickler zukünftig einfacher und schneller Software entwickeln können. 2011 haben wir mit cloudfoundry.com dafür eine Lösung gelauncht, die das Thema Skalierung weitestgehend automatisiert. Neben unserem Kerngeschäft wollen wir aber auch andere Bereiche erschließen. Die Akquise von Socialcast ermöglicht es uns, eine Art Facebook für Unternehmen bereitzustellen. Außerdem planen wir mit Projekt Octopus eine sichere Dropbox für Firmen. Es bleibt also spannend in den Bereichen Cloud Computing und Virtualisierung.

Kontakt

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Kiki Radicke
Marketingleitung
+49 69 900299 2019
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