Soziale Verantwortung
Als Teil der Gesellschaft Verantwortung übernehmen - für uns selbstverständlich.
CO2-neutrales Hosting, Ökostrom und Kompensation
Seit Januar 2011 ist das Hosting der ADACOR CO2-neutral. Was das genau bedeutet? Nun, es geht hierbei im Wesentlichen um die Vermeidung oder Kompensation der CO2-Emissionen, die durch den Stromverbrauch für Rechnerversorgung und Kühlung im Rechenzentrum entstehen.
Hierzu beziehen wir an unserem Rechenzentrumsstandort e-shelter Strom zu 100% aus regenerativen Energien.
Uns ist wichtig, unseren Kunden nachhaltige Lösungen anzubieten. Und zwar nicht nur in Bezug auf die konkrete Umsetzung einer technischen Lösung, sondern vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadiskussion auch unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes. ADACOR unterstützt Unternehmen darin, hochwertige und komplexe technische Lösungen mit dem Umweltgedanken zu verbinden. Die Gründe dafür, dass dies für Unternehmen von wachsender Bedeutung ist, sind vielfältig. Sie reichen von persönlichem Umweltengagement über betriebspolitische Gründe bis hin zum neuen Verständnis ökonomisch sinnvollen Handelns.
Für die Büroräume in Offenbach und Essen bezieht die ADACOR bereits schon seit Jahren Ökostrom über Greenpeace Energy.
Der Grundgedanke ist folgender: Für die Erdatmosphäre ist es nicht von Bedeutung, an welchem Ort unserer Welt Kohlenstoffdioxid (CO2) ausgestoßen wird. Dementsprechend ist es für das globale Klima auch nicht relevant, ob CO2 in Entwicklungsländern oder in Mitteleuropa eingespart wird. Bei der CO2-Kompensation wird angestrebt, den Ausstoß einer bestimmten Menge an Treibhausgasemissionen, der hierzulande nicht vermieden werden kann, an einem anderen Ort der Welt zu verhindern.
CO2 entsteht bekanntermaßen nur zum Bruchteil durch die Stromproduktion. Fahrten zu Kunden, Heizung und die Produktion von Verbrauchsmaterialien weitere Faktoren.
Um den Verwaltungsaufwand gering zu halten und gleichzeitig in möglichst vielen Bereichen den s.g. CO2 Fußabdruck zu verkleinern, hat sich die ADACOR dafür entschieden, die CO2-Emissionen durch eine monatliche Spende an die Organisation Atmosfair zu kompensieren. Die Höhe der Spende wird mithilfe eines speziellen Berechnungsschlüssels auf der Grundlage der geschätzten CO2 Emission ermittelt. So gelingt es der ADACOR, nicht nur ihrem eigenen Klimabewusstsein Rechnung zu tragen, sondern auch dem ihrer Kunden.
Atmosfair nutzt die Spenden, um weltweit Klimaschutzprojekte umzusetzen, die für eine entsprechende Reduzierung von CO2 sorgen. Die Projekte sind z. B. der Bau und Betrieb von Windkraftanlagen oder Wasserkraftwerken, die Gewinnung von grünem Strom aus Ernteresten, Energiesparmaßnahmen an Schulen etc. Die Projekte werden durch die UNO und den TÜV überwacht und zertifiziert. Mehr Infos zu den Projekten finden Sie auf der Homepage: www.atmosfair.de
Ausbildung und Arbeitgeberverantwortung
Auszubilden, das bedeutet für die ADACOR, jungen engagierten Menschen den Start in das Berufsleben zu ermöglich und gleichzeitig für qualifizierten Nachwuchs aus der eigenen Mannschaft heraus zu sorgen.
Als Mitglied des Unternehmensnetzwerks Erfolgsfaktor Familie empfinden wir eine familienbewusste Unternehmensführung als wichtig und notwendig.
Vor Ort unterstützen
Zum Erhalt einer lebendigen Tierwelt und zur Förderung der Wissenvermittlung übernimmt die ADACOR regelmäßig Tierpatenschaften des Frankfurter Zoos.
Wasserrucksack "PAUL" versorgt Menschen in Katastrophengebieten mit überlebenswichtigem Trinkwasser
Die jüngsten Naturkatastrophen - wie die Überschwemmungen in Pakistan, das Erdbeben auf Haiti und nun auch noch die dramatischen Ereignisse in Japan - zeigen deutlich, dass im Katastrophenfall insbesondere die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung eines der größten Probleme darstellt. Neben Nahrungsmitteln, Medikamenten, Decken und Zelten wird vor allem eins benötigt: sauberes Wasser. Nur so können der Ausbruch und die Verbreitung von Krankheiten und Seuchen verhindert werden.
Die Problematik der bisher verfügbaren, in der mobilen Notfallversorgung eingesetzten Trinkwasseraufbereitungsanlagen besteht darin, dass sie hoch technisiert sind und zudem geschultes Bedienpersonal, Energie und Zusatzstoffe benötigen. Außerdem erfordert ihr Transport ein Minimum an Infrastruktur. Deshalb sind sie in erster Linie für größere Städte geeignet. Nicht jedoch für Menschen, die im Hinterland in kleinen Dörfern leben und die bei Zusammenbruch der Infrastruktur eben von dieser Wasserversorgungin den Städten abgeschnitten sind.
Den Wassertransport von entfernter aufgestellten Anlagen hin zu diesen Dörfern zu realisieren ist - wenn überhaupt möglich - zeitlich und logistisch extrem aufwändig. Angesichts dieser typischen Problematik von Katastrophensituationen hat das Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft der Universität Kassel mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) den Wasserrucksack PAUL entwickelt. Der Wasserrucksack, der von einer einzelnen Person auf dem Rücken transportiert werden kann, dient der Aufbereitung von Trinkwasser aus verseuchtem Oberflächenwasser. Sein Kernstück bildet eine gravimetrisch betriebene Membran, die den vollständigen Rückhalt von Partikeln, Bakterien und weitestgehend auch Viren gewährleistet. Der Wasserrucksack filtert ohne jegliche Wartung oder Reinigung über Monate hinweg etwa 1.200 Liter Wasser pro Tag, das entspricht 800 Flaschen zu 1,5 Litern Inhalt. So ist die lebensrettende Grundversorgung von 200 bis 500 Menschen mit sauberem Wasser sichergestellt.
Die Anlage zeichnet sich durch einen einfachen mechanischen Aufbau, Verzicht auf bewegbare Teile, leichte Transportierbarkeit, Robustheit, einfachste und wartungsfreie Handhabung sowie den Betrieb ohne externe Energie aus. Diese Eigenschaften machen sie zu einem zuverlässigen Hilfsmittel zur Selbsthilfe im Katastrophenfall. Die Anlage wird betriebsfähig gelagert und kann daher innerhalb weniger Stunden ins Einsatzgebiet transportiert werden, in sehr entlegene Gebiete und im Extremfall auch per Hubschrauber und durch Abwurf mit einem Fallschirm. Dank einer leicht verständlichen bildhaften Bedienungsanleitung kann der Wasserfilter auch ohne Probleme von Analphabeten bedient werden. Als Thomas Wittbecker, Geschäftsführer der ADACOR Hosting GmbH, das erste Mal von PAUL dem Wasserrucksack hörte, war er sofort überzeugt: "Der Rucksack ist eine super Sache, um konkret da zu helfen, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird." Und so war sich das Team der ADACOR schnell einig und beschloss, einen Wasserrucksack für die Katastrophenopfer in Pakistan zu spenden. Die Kosten für einen Rucksack liegen aktuell bei ca. 1.000 Euro. Ein vergleichsweise kleiner Betrag, wenn man bedenkt, dass mit einem Wasserrucksack 200 bis 500 Menschen in Not über mehrere Monate mit sauberem Trinkwasser versorgt werden können.
Statt gebrauchtes Computerzubehör wegzuwerfen, spendet ADACOR 15 netdirekt-Workstations sowie einen Server der Thomas-Krenn AG. Und legt noch einen drauf: sechzehn nigelnagelneue 17-Zoll TFT-Bildschirme. Zugute kommen die Geräte der Freien Waldorfschule Wetterau in Bad Nauheim. Die feierliche Übergabe der Gerätschaften fand am 23. November 2009 statt. "Mit der außergewöhnlichen Aktion wollen wir die Lernmöglichkeiten für die knapp 500 Schülerinnen und Schüler verbessern", erklärt Patrick Fend, ADACOR-Geschäftsführer Technik, der die Idee zu dem Projekt hatte: "Die ausgemusterten Geräte waren uralte Maschinen mit 64MB-Arbeitsspeicher. Damit kann man in unserer Zeit keinen qualifizierten EDV-Unterricht mehr machen! Schon gar nicht wenn Informatik Abi-Prüfungsfach werden soll."
Das soziale Engagement der ADACOR in Bad Nauheim erstreckt sich nicht nur auf die Waldorfschule. Auch die neu gründete Sophie-Scholl-Schule konnte Ende letzten Jahres einen neuen Server in Empfang nehmen. Die integrative Grundschule öffnete nach den Sommerferien am 25. August 2009 ihre Türen, als die ersten 17 Kinder eingeschult wurden. Pro Klasse werden künftig fünf Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf aufgenommen, die gemeinsam mit anderen Kindern lernen und Erfahrungen sammeln. Dabei richtet sich der individualisierte Unterricht nach den jeweiligen Bedürfnissen und Fähigkeiten des einzelnen Kindes. Der Schulträger, die Lebenshilfe Wetterau e. V., sichert die Finanzierung und hat einen Antrag auf Genehmigung der Schule eingereicht. Da sich die Schule in den ersten drei Jahren ohne staatliche Förderung finanzieren muss, sind Spenden herzlich willkommen.
Spendenkonto: Lebenshilfe Wetterau Stichwort: Sophie-Scholl-Schule Wetterau Sparkasse Oberhessen Konto 27012663 · BLZ 518 500 79